Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) an der Professur für Erziehungswissenschaft, Historische Bildungsforschung (Prof. Dr. Carola Groppe) an der Helmut-Schmidt-Universität
Ich bin Erziehungswissenschaftler und Bildungshistoriker an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.
Meine Forschung untersucht, wie Bildung, Macht, Kultur und Praxis zusammenwirken – mit Fokus auf bisher kaum berücksichtigten oder randständigen Bildungsgeschichten der „Moderne“ sowie Wissen und Theorien mit pädagogischer Relevanz.
Aus diskursiver und dekolonialer Perspektive erforsche ich, welche Annahmen über „Fremdes“ oder „Anderes“ in Wissensbeständen verborgen liegen und inwiefern Prozesse von Sozialisation und kultureller Selbstvergewisserung entstehen. Mich beschäftigt dabei besonders
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Ich freue mich über Anfragen zu Publikationen, Vorträgen, Kooperationen oder zur Betreuung von Abschlussarbeiten.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) an der Professur für Erziehungswissenschaft, Historische Bildungsforschung (Prof. Dr. Carola Groppe) an der Helmut-Schmidt-Universität
Forschungsaufenthalt in Istanbul an der Istanbul Universität gefördert durch den Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD)
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Das Wissen über Türken und die Türkei in der Pädagogik. Analyse des diskursiven Wandels 1839-1945“ (Prof. Dr. Ingrid Lohmann) an der Universität Hamburg
Promotion (Dr. phil.) an der Universität Hamburg mit der Dissertation: „Vom ‚Türkenjoch‘ zu ‚Deutschlands Freundschaft für die Türkei‘ — Der Wandel des Wissens über das Osmanische Reich in deutschen Geschichtsschulbüchern 1839-1918" (Open Access)
Studium der Geschichte, Ev. Theologie, Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück (Master of Education)
Abitur am Kaiserin-Auguste-Viktoria Gymnasium in Celle
Geboren 1991 und aufgewachsen in Celle
Mich interessiert besonders, wie Bildung in Gesellschaften der „Moderne“ gestaltet, vermittelt und erlebt wird – und welche kulturellen Annahmen und gesellschaftlichen oder sozialen Machtverhältnisse dabei wirksam werden. Im Zentrum stehen marginalisierte Bildungsgeschichten und transnationale Zusammenhänge, etwa zwischen Deutschland und dem Osmanischen Reich oder Lateinamerika.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Wissensbeständen und Theorien mit pädagogischer Relevanz: Welche Annahmen über „Fremdes“ oder „Anderes“ sind implizit enthalten? Unter welchen Umständen entstehen Prozesse von Sozialisation und kultureller Selbstvergewisserung?
Meine Forschung stützt sich auf ein breites Spektrum an Quellen und Materialien – von Schulbüchern und pädagogischen Texten bis zu kulturellen Dokumenten – und verbindet dabei historische diskursive Perspektiven, indem ich historisch und theoretische Argumentationen zu verbinden versuche.
Thematische Schwerpunkte:
Theorien und Geschichte der Erziehung und Bildung: Macht, „Kultur“ und Sozialisation in Bildungsprozessen der „Moderne“
Transnationale und post- sowie dekoloniale Bildungsgeschichten: Wahrnehmungs- und Rezeptionsgeschichte, transnationale Bildungsprozesse (Osmanisches Reich, Lateinamerika); historiografische und methodologische Reflexionen dekolonialer Ansätze (z. B. Enrique Dussel, Aníbal Quijano)
Sozialisation und Geschlechterforschung: Analyse individueller und kollektiver Sozialisationsprozesse; methodologische Reflexionen und praxisnahe Weiterentwicklungen der Historischen Sozialisationsforschung
Bildung und Religion: Wechselwirkungen zwischen religiösen Wissensbeständen, Vorstellungen und kultureller Praxis; Zusammenhänge religiöser Sozialisation
2023 und 2025 DAAD-Stipendium für Kongressreisen nach Danzig (Polen) und Belgrad (Serbien)
2022 bis 2024 HSU-Reiseförderungen für Vorträge: ISCHE43 (Mailand, Italien), ISCHE44 (Budapest, Ungarn), Sektionstagung DGfE (Berlin), EERA/ECER (Nikosia, Zypern)
2021 Finanzierung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg (5000 Euro) für die Ausrichtung der Tagung Teaching Religious Education – Challenges, Developments and Perspectives in a Plural World an der Universität Hamburg
2021 Stipendium für einen einmonatigen Forschungsaufenthalt am Leibniz-Institut für Bildungsmedien in Braunschweig
2020 bis 2021 Stipendium des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) für einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Istanbul (Türkei)
2013 Förderung für ein sechsmonatiges Auslandspraktikum an der Deutschen Schule Athen (Griechenland) durch das europäische Erasmus-Programm
Paedagogica Historica
Jahrbuch für Historische Bildungsforschung
EERA. Network 17. Histories of Education
Libri & Liberi. Journal of Research on Children’s Literature and Culture
Dieses Buch, das in Zusammenarbeit mit Carola Groppe, Morvarid Dehnavi, und Dennis Mathie entstanden ist, entwickelt neue methodologische und historiografische Ansätze für die Historische Sozialisationsforschung. Es bietet praxisnahe Orientierung für die Forschung und vermittelt theoretische und konzeptionelle Grundlagen, Methodiken, Analysekategorien, Quellenfragen sowie Darstellungsstrategien – ergänzt durch historische Beispiele. Es richtet sich an alle, die in der Geschichte der Sozialisation forschen und lehren möchten. (Link)
Der Beitrag widmet sich der Machtsoziologie Mathilde Vaertings (1884–1977), der ersten ordentlichen Professorin für Erziehungswissenschaft an einer deutschen Universität. Vaerting setzte Gender von Beginn an als zentrale Differenzkategorie zur herrschaftskritischen Beschreibung der Gesellschaft ein und erweiterte diese um weitere Machtfaktoren wie race („Rasse“) und Ethnie („Völker“), die bislang kaum systematisch analysiert wurden. In Zusammenarbeit mit Eik Gädeke untersuche ich, wie diese Kategorien in Vaertings theoretische Überlegungen eingebunden sind, welche Rolle Nachahmung in Prozessen von Herrschaft und Unterdrückung spielt und welche Anschlussmöglichkeiten sich zu Gramscis Hegemoniebegriff sowie zu postkolonialen Theorien ergeben. (Link)
Der Band Kulturpolitik für die neue Türkei beleuchtet die Rolle Friedrich Schraders (1865-1922) und des Osmanischen Lloyds im Spannungsfeld von Bildungs- und Kulturpolitik im Osmanischen Reich zwischen 1908 und 1918. Die kommentierte Quellensammlung zeigt, wie Schrader als Journalist und Intellektueller Reformdiskurse zur Schulbildung, Frauenemanzipation und Sprachpolitik begleitete. Dabei stand er zwischen deutschem Kulturimperialismus und osmanischer Modernisierungspolitik. Zusammen mit Ingrid Lohmann untersuche ich Schraders journalistisches Wirken als bislang wenig beachtetes Kapitel deutsch-osmanischer Bildungsgeschichte.(Open Access)
Der Artikel untersucht kritisch, wie der Begriff „Europa“ in der Bildungsgeschichte konstruiert und als Abgrenzung gegenüber dem „Nicht-Europäischen“ verwendet wird. Aus begriffsgeschichtlicher und postkolonialer Perspektive zeigt sich, wie europäische Narrative zur Schaffung eines hegemonialen Selbstbildes beitragen, das den „Westen“ als überlegen positioniert. Mit der Analyse wird verdeutlicht, dass solche Konstruktionen historische Ungleichheiten reproduzieren und Marginalisierungen schaffen. (Open Access)
Der Beitrag analysiert den Charakter von Computerspielen als Bildungsmedien am Beispiel von Civilization VI. Themen wie Klimawandel, Ressourcenmanagement und historische Dynamiken werden in den Spielmechaniken erfahrbar und eröffnen spezifische Lern- und Reflexionsmöglichkeiten – sowohl im schulischen Kontext als auch in der Erwachsenenbildung. Zugleich plädieren Dennis Mathie und ich für eine pädagogisch reflektierte Einbettung digitaler Spiele in Bildungszusammenhänge. Der Artikel zeigt, wie Computerspiele als zeitgenössische Form politischer, historischer und sozialer Bildung wirksam werden können. (Open Access)
Im Beitrag beschäftige ich mich mit der Frage, inwiefern Krieg und Frieden in Schulbüchern des Deutschen Kaiserreiches verhandelt werden. Besonders interessant ist die Analyse dahingehen, dass es nicht um die “eigenen” Kriege geht; im Blick steht exemplarisch der Russisch-Türkische Krieg 1877/78. So zeigt sich, dass selbst die pädagogische Vermittlung von vermeintlich fern anmutenden Auseinandersetzungen keineswegs neutral war und stets eine imperialistische sowie interessenspezifische Einordnung vorgenommen wurde. (Link)
Der Aufsatz stellt zentrale Ergebnisse meiner Dissertation über das in Schulbüchern erzeugte Wissen über das Osmanische Reich vor und ordnet diese in einem übergeordneten pädagogischen und wissenshistorischen Kontext ein. Mit der Untersuchung konnte ein Beitrag geleistet werden, dem Ursprung längst überholt geglaubter, zum Teil jedoch bis heutzutage wirksamer Stereotype nachzugehen. (Open Access)
In meiner Dissertation, die als Monographie erschienen ist, habe ich mich mit der Wahrnehmung von „Türken“ und „der Türkei“ in historischen Geschichtsschulbüchern für das höhere Bildungswesen im Zeitraum 1839 bis 1918 beschäftigt. Dabei konnten ein historischer Wandel in den (pädagogischen) Zuschreibungsstrategien festgestellt werden: Es zeigte sich eine starke Veränderungen in der Beschreibung der Osmanen/Türken als „Schrecken des Abendlandes” hin zu „Deutschlands Freundschaft für die Türkei”. Die untersuchten Texte zeigen zugleich Selbstbeschreibungen der Perspektive der deutschen Schulbuchautor:innen. (Open Access)
Mein Beitrag befasst sich mit der Konstruktion von Geschlechterbeziehungen in Schulbüchern für das Mädchen- und Töchterschulwesen des 19. Jahrhunderts. Hierbei wird anhand der Vorworte der Lehrwerke die geschlechteranthropologischen Prämissen aufgezeigt, welche die (theoretische) Grundlage der Bildungsmedien darstellen. Historisches Wissen sollte demzufolge für Mädchen in einer ganz bestimmten Art und Weise präsentiert werden, welche sie nicht überfordert und ihrer Lebenswelt nach angemessen erscheint. (Link)
Der Artikel ist eine Teilstudie, die im Zusammenhang meiner Dissertation entstanden ist. Darin werden deutsche Vorstellungen und Wahrnehmungen über „die Türken“ und „die Türkei“ in einem exemplarischen Geschichtsschulbuch für katholische Schulen im 19. Jahrhundert analysiert. Es zeigt sich, dass das Schulbuch durchweg mit negativen Attribuierungen durchzogen ist, womit es zu einem Musterbeispiel für die Verbreitung von derartigen Sprecharten wird, die aus früheren historischen Zusammenhängen stammen. (Open Access)
Authority and Defiance – Mathilde Vaerting’s Perspectives on Teaching and Teacher-Student Relationships
Zusammen mit Susann Hofbauer auf der Jahrestagung der International Standing Confernce for the History of Education an der Université de Lille (Frankreich), 08.-11.07.2025. (Homepage)
Zusammen mit Carola Groppe, Morvarid Dehnavi und Dennis Mathie auf der Tagung des Netzwerks Erziehungswissenschaftliche Familienforschung an der Universität Osnabrück, 07.–08.06.2024.
Historische Sozialisationsforschung. Ein Vorschlag für die Forschungspraxis. Bericht über ein Buchprojekt
Zusammen mit Carola Groppe, Morvarid Dehnavi und Dennis Mathie im bildungshistorischen Kolloquium des Netzwerks Hamburger Bildungshistorikerinnen an der Universität Hamburg, 24.05.2024.
Workshop: Kollektivbiographie der preußischen Reformer
Zusammen mit Carola Groppe bei der Forschungswerkstatt „Das Wissen der preußischen Verwaltung. Erhebung, Analyse und Visualisierung von Quellen und Daten zu Schule und Jugend (ca. 1800 bis 1920)“ an der Humboldt Universität zu Berlin, 25.-26.04.2024. (Programm)
Zum Verhältnis von postkolonialer Theorie und Erziehungswissenschaft – Theoretische Rezeptionslinien und Überlegungen zu Gayatri Chakravorty Spivaks kritischen Bildungsverständnis
Auf dem 29. Kongress „Krisen und Transformation“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) an der Universität Halle, 10.-13.03.2024. (Homepage)
Game Studies und Bildungsmedien. Überlegungen und Analysen zur Bedeutung von digitalen Educational Games
Zusammen mit Dennis Mathie auf der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Schulbuch- und Bildungsmedienforschung e.V. (IGSBi) an der Universität Gdańsk (Polen), 06.–08.10.2023. (Programm)
Differenzkonstruktionen, Kultur und kulturelle Vorherrschaft in Mathilde Vaertings Soziologie und Psychologie der Macht
Zusammen mit Eik Gädeke auf der Jahrestagung der Kommission Wissenschaftsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität, 13.–15.09.2023. (Flyer)
Freiheit und Gleichheit in den preußischen Reformen: Kommissionsarbeit, Debatten- und Gruppenkonstellationen in Memel und Königsberg, 1807–1810
Zusammen mit Carola Groppe auf der Tagung „Freiheit und Gleichheit“ der Sektion Historische Bildungsforschung der DGFE an der Humboldt Universität zu Berlin, 11.09.–13.09.2023. (Programm)
Educational Reform as Most Crucial Step in Nation-building: Co-Editor Friedrich Schrader’s Cultural Policy Comments in the Daily Newspaper Osmanischer Lloyd, Constantinople 1908–14
Auf der Jahrestagung der International Standing Conference for the History of Education an der Eötvös Loránd University in Budapest (Ungarn), 18.–21.07.2023. (Homepage)
Kulturpolitische und bildungspolitische Kommentare Friedrich Schraders im Osmanischen Llyod 1908–1914
Zusammen mit Ingrid Lohmann im bildungshistorischen Kolloquium für Post-/DoktorandInnen des Netzwerks Hamburger Bildungshistorikerinnen an der Universität Hamburg, 09.06.2023.
The Emergence of German History Textbooks for Girls‘ Schools in the 19th Century
Auf der Jahrestagung der International Standing Conference for the History of Education 2023 an der Catholic University of the Sacred Heart in Mailand (Italien), 31.08.–03.09.2022. (Homepage)
Demarcation from the Other – The Image of Turks in a German, Catholic History Textbook of the 19th Century
Auf der Jahrestagung der International Standing Conference for the History of Education 2021 (Online Konferenz), 14.06.–25.06.2021.
The Perception of „Turks” and „Turkey” in German History Textbooks. A Study about the Discursive Change between 1839-1918
Auf der European Conference on Educational Research (ECER) von der European Educational Research Association (EERA) an der Universität Hamburg, 03.–06.09.2019. (Abstract)
Knowledge about „Turks” and „Turkey” in Pedagogy: An Analysis of Discursive Change in German Textbooks, 1839-1918
Auf der 10th History of Education Doctoral Summer School (HEDSS-10) an der Liverpool John Moores University (Großbritannien), 13.–16.06.2019. (Homepage)
‘Turks‘ and the Greek War of Independence in German History Textbooks (1839-1870)
Auf dem DFG-Projekt-Workshop: Türken- und Türkeibilder in Pädagogik und Bildungspolitik im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität Hamburg, 23.–25.05.2019.
Der diskursive Wandel des Türken- und Türkei-Bildes im Zeitraum von 1839 bis 1945 in deutscher Pädagogik und Lehrerschaft
Auf dem 12. Forum junger Bildungshistoriker*innen der DGfE-Sektion Historische Bildungsforschung an der Universität Wien (Österreich), 27.–28.09.2018.
Das Türkeibild in deutschen Geschichtsschulbüchern des 19. und 20. Jahrhunderts: Präsentation eines Forschungsvorhabens
Auf dem bildungshistorischen Kolloquium für Post-/DoktorandInnen des Netzwerks Hamburger Bildungshistorikerinnen an der Universität Hamburg, 23.06.2018.
Kolloquium: Netzwerk Hamburger Bildungshistorikerinnen
Organisation des Kolloquiums für Hamburger Bildungsgeschichte an der Universität Hamburg, 29. Mai 2026, 21. November 2025, 23. Mai 2025, 08. November 2024, 24. Mai 2024, 09. Juni 2023.
Teaching Religious Education – Challenges, Developments and Perspectives in a Plural World
Gefördert durch die Akademie der Wissenschaften in Hamburg (5000 €) und durchgeführt an der Universität Hamburg, 08.–09. Dezember 2021. (Programm)
Türken- und Türkeibilder in Pädagogik und Bildungspolitik im 19. und 20. Jahrhundert. Mitorganisation des Workshops zum DFG-Projekt: Das Wissen über Türken und die Türkei in der Pädagogik. Analyse des diskursiven Wandels 1839–1945. Universität Hamburg, 23.–25. Mai 2019.
Mein Lehrangebot umfasst Theorien und Geschichte von Erziehung, Bildung und Sozialisation. Dabei verbinde ich die erziehungswissenschaftlichen Grundlagen mit Forschungsperspektiven der historischen Forschung und kulturwissenschaftlicher Ansätze. Schwerpunkte sind Bildungs- und Schulgeschichte seit 1800, pädagogische Klassiker:innen, dekoloniale Theorien , Migration und Bildung.
In meinen Seminaren arbeiten Studierende auf der Basis historischer Quellen, theoretischer Texte und aktueller Forschungsliteratur eigenständig und problemorientiert zu zentralen Fragestellungen der Erziehungswissenschaft. Ein zentraler Bestandteil ist dabei das gemeinsame close reading ausgewählter Texte, bei dem wir theoretischen Begriffen nachspüren und Argumentationszusammenhänge im Kontext gesellschaftlicher Bedingungen kritisch diskutieren.
Frühjahrstrimester 2026
Kanonbildung und Klassiker:innen der Pädagogik (Master Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Wintertrimester 2026
Lehrforschungsprojekt – Diskursanalyse und Bildungsmedien (Master Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Herbsttrimester 2025
Inklusion und Alterisierung in Bildung und Gesellschaft (19.-20. Jahrhundert) (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Wintertrimester 2025
Minderheiten und „Kultur“ in der Bildungsgeschichte der Moderne (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Post- und dekoloniale Perspektiven in der Erziehungswissenschaft – Vergangenheit und Gegenwart (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Nationenbildung in Bildungsmedien – In Vergangenheit und Gegenwart (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Herbsttrimester 2024
(Post-)Kolonialismus und Bildung – Verhältnis, Chancen und Herausforderungen (Master Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Differenz als Kategorie der Ideen- und Kulturgeschichte der Pädagogik (Master Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Frühjahrstrimester 2024
Migration und Bildung – internationale (Bildungs-)Politiken, Bewegungen und Verflechtungen (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Herbsttrimester 2023
Forschungsparadigmen der historischen Erforschung von Erziehung und Bildung II (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Erziehungs- und Bildungstheorien des 19. und 20. Jahrhunderts (Master Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Frühjahrstrimester 2023
Forschungsparadigmen der historischen Erforschung von Erziehung und Bildung I (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Das Geschichtsschulbuch aus bildungshistorischer Perspektive (Master Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Wintertrimester 2023
Interkulturalität und Bildung im 19. und 20. Jahrhundert
(Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Wintersemester 2022/23 (Universität Hamburg)
Erziehung und Bildung postkolonial (Bachelor Erziehungs- und Bildungswissenschaft)
Herbsttrimester 2022
Forschungsfelder, Methoden und Quellen der Historischen Bildungsforschung – nationale und internationale Perspektiven II (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Frühjahrstrimester 2022
Forschungsfelder, Methoden und Quellen der Historischen Bildungsforschung – nationale und internationale Perspektiven I (Bachelor Bildungs- und Erziehungswissenschaft)
Die Beschäftigung mit der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland stellt den Kern meines in Erarbeitung befindlichen Habilitationsprojektes dar….
Ein weiterer meiner Forschungsschwerpunkte ist die Erarbeitung eines methodischen Vorschlags zur Historischen Sozialisationsforschung und ihre Anwendung durch sozialisationshistorische Fallstudien. Historische…
Ein weiterer Interessenbereich sind Analysen zu (pädagogischen) Theorien zu gesellschaftlichen Macht- und Differenzverhältnissen sowohl auf theoretischer als auch historisch-empirischer Ebene….
Einen großen Teil meiner Forschung widme ich der der Analyse der deutsch-türkischen Bildungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, worunter unterschiedliche…
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) an der Professur für Erziehungswissenschaft, Historische Bildungsforschung (Prof. Dr. Carola Groppe)
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